Dann ging es ab, in Richtung Essen. Noch hatte jeder einen Sitzplatz, was sich aber in Essen änderte. Wie die Ölsardinen standen wir und es war nicht angenehm, da man nie weiß, welche Haustierchen der Nachbar besitzt. Auch diese Fahrt nahm ein Ende (gut so).
In Köln angekommen ging es in Richtung Messe, wo unsere Läufer sich umzogen. Dann kam der Start immer näher, für einen von uns zum 1sten Mal.
Robin lief seinen 1sten Marathon und wurde immer stiller, je näher der Start kam. Du schaffst das schon, wir drücken Dir die Daumen.
Jetzt dauerte es nicht mehr lange und es ging L O S.
Berni und ich standen auf einer kleinen Mauer und versuchten in diesem Gewühl einen von unseren Leuten zu erblicken, sehr schwer.
Da war Robin, neben ihn sein Vater (Rainer) und auch Madeleine. Aber wo waren Barbara und Volker? Nicht gesichtet, schade.

Nach dem Start gingen wir gemeinsam mit den Kids in Richtung Deutzer Brücke, weiter zum Heumarkt und mit der S-Bahn bis kurz vor dem Rudolfplatz. Dort blieben wir dann, bis unsere Läufer alle durch waren.

Es war eine tolle Stimmung, jeder wurde mit Helau usw. angefeuert.
Berni benutzte seinen Klappstuhl , sah lustig aus.

Bei uns meldete sich die Blase, nun jeder Hippie muss mal…
Dort wollen sie Geld, da auch, 1 Euro für warmes Wasser lassen und vor der öffentlichen Toilette stand eine Menge Leute. Also, ab nach Mc Doof. 50 Cent, egal wir mussten. Aber wir erhielten je einen Gutschein von 50 Cent für das Wasser lassen. Bekommt Madeleine!
Eine Bratwurst wäre nicht schlecht, 2,50 Euro, für eine Großstadt ist der Preis angenehm. Nur das Brötchen war ein wenig trocken, das heißt, D U R S T. Das Mineralwasser war leider nicht mein fall, es erinnerte mich an Schüttdorf, Rolling Stones Konzert, Bonaqua die Flasche 20,- DM. Das Glas 1,50 Euro plus 50 Cent Pfand, schwups sind 5,00 Euro futsch, aber das Kölschglas gehör mir.
Mit der S-Bahn ging es zurück zur Deutzer Freiheit, dem Ziel. Die Leute bejubelten jeden der über die Ziellinie kam. Wir warteten brav bis die ersten Läufer zu sehen waren. Die Kids am Rande, Berni und ich auf der Fußgängerbrücke. Wir bekamen einen Anruf von meiner Tochter. Sie teilte uns mit, dass Robin und Rainer ohne sie kommen würden, weil sie Kreislaufprobleme und Krämpfe in den Beinen habe. Da kamen die Ersten, Barbara und Volker. Berni schrie sich die Lunge aus dem Hals, aber sie sahen uns nicht, genauso wie Robin und Rainer. Ein erneuter Anruf von Madeleine, sie wäre jetzt auf der Brücke. Wir auch, sagte ich zu ihr. Aber auf welcher? Such!!!
Sie hat uns trotzdem entdeckt und war freudig am Winken.
Die Kids kamen zu uns und wir machten uns auf, unsere Läufer zu finden. Gar nicht so einfach, viele Wege führen nach Rom. Doch auch wir fanden den Weg zur Messe.
Dann waren wir alle wieder zusammen. Noch ein letztes Foto, ein Kaffee, ein Bier oder zwei und ab zum Bahnhof. Der Tag war lang und auch für uns anstrengend. Hätte Berni nicht den Klappstuhl dabei gehabt, hätte er den Tag wohl nicht gut überstanden.
Danke, Madeleine und Robin.
Das war unser Tag in Köln, wir könnten noch mehr schreiben, aber es soll ja kein Roman werden.
Danke auch an Jutta für das Essen, es war super lecker.
Bis dannJJJ
D I E C R E W
(Beate +Berni)
An alle Pseudoläufer von Colonia: